Darum braucht Ihre Website ein Inhaltskonzept

«Ihre eigene Website in fünf Minuten». Haben Sie diesen Werbespruch auch schon öfters gesehen und mit Grauen an Ihr letztes, mehrmonatiges Website-Projekt zurückgedacht? Ganz egal, ob es ein Onepager für die Hochzeit Ihrer Schwester war oder eine Unternehmenswebsite für das KMU, in dem Sie tätig sind – ich wette, es hat mehr als fünf Minuten gedauert, die Website zu bauen.

Ich habe keine Zauberformel für die Fünf-Minuten-Website, aber ein Zauberwort, das Ihnen hilft, eine gelungene Website innert nützlicher Frist zu erstellen.

Es heisst: Inhaltskonzept.

Was das ist und weshalb es wichtig ist für Ihre Website, erfahren Sie gleich.

Was ist ein Inhaltskonzept überhaupt?

Kurz gesagt: Ein Inhaltskonzept sagt, welche Inhalte wo auf der Website verortet werden. Etwas länger:

Das Inhaltskonzept definiert die Navigationsstruktur, bündelt also die Inhalte in verschiedene Rubriken und ordnet sie hierarchisch. Das Inhaltskonzept skizziert die Seitentypen, zeigt also, wie die verschiedenen Seiten im Webauftritt aussehen sollen. Und es zeigt die Zugangsdimensionen auf, definiert also, über welche Wege die Benutzerinnen und Benutzer auf die Inhalte im Auftritt gelangen.

Warum ein Inhaltskonzept?

Sie brauchen keine Hellseherin zu sein, um zu wissen, dass ich ein Fan von Inhaltskonzepten bin – für jede Publikation, sei es eine Broschüre, ein Magazin oder eben eine Website.

Die folgenden fünf Gründe werden auch Sie überzeugen.

1. Ihre Website wird benutzerfreundlich und übersichtlich

Mit einem durchdachten Inhaltskonzept stellen Sie sicher, dass die Nutzer*innen die für sie relevanten Informationen und Inhalte schnell finden. Verschiedene Zugangsdimensionen sorgen dafür, dass unterschiedliche Personen auf dem für sie intuitiven Weg zu den Inhalten kommen.

2. Sie erreichen Ihre Ziele einfacher

Eine Website kann viele Ziele haben – eine Dienstleistung bekannt machen, Produkte verkaufen, Spenden generieren, Kunden und Kundinnen akquirieren. Mit einem Inhaltskonzept können Sie sich genau überlegen, wie Sie Ihr Ziel erreichen wollen. Wenn Sie Produkte verkaufen wollen, brauchen Sie Produktbeschreibungen und eine Shop-Funktion. Wenn Sie die User zum Spenden auffordern wollen, müssen die Kontoangaben schnell zu finden sein.

3. Sie haben nur relevante Inhalte auf Ihrer Website

Wenn Sie sich vorab überlegen, wo welche Inhalte zu finden sind, überlegen Sie sich auch genau, welche Inhalte Sie überhaupt auf Ihrer Website benötigen. Nämlich nur jene, die einen Mehrwert für die Besucher*innen bieten, ihnen Informationen und Lösungen für ihre Probleme präsentieren. Das gefällt dann auch den Suchmaschinen.

4. Ihre Inhalte werden ansprechend

Spätestens wenn Sie die Seitentypen skizzieren, machen Sie sich Gedanken darüber, wie Ihre Inhalte aussehen sollen. Sie fragen sich, wie lange die Texte sein sollen, wie sie strukturiert werden, wie viele Informationen auf eine Seite passen und wo Sie Bilder, Videos oder andere Formate benötigen.

5. Sie sparen Zeit und Geld

Wenn Sie sich überlegen, was Ihre Website will und soll, welche Inhalte darauf sollen, dann verhindern Sie ein Endlos-Projekt. Denn ein gut geplantes und durchdachtes Vorgehen bei den Inhalten beeinflusst auch das Webdesign und die Programmierung. Denn es ist von Anfang an klar, was die Website braucht, z.B. wie gross der Header wird, wie umfangreich die Navigation, ob es einen grossen oder kleinen Footer braucht, ein Newsletter-Formular, einen Slider, einen Videoplayer, einen Blog.

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