Ein paar Ideen (die die Welt verbessern)
Heute habe ich mal wieder Zeitung gelesen. Ich lese in letzter Zeit nicht mehr so viel Zeitung, aus Zeitgründen, nämlich Zeitmangel.
Auf jeden Fall. Es standen in der Zeitung ein paar Dinge, die standen da schon einmal. Vor einiger Zeit, meinetwegen vor einigen Monaten oder einigen Jahren. Meinetwegen es bitzeli anders, aber trotzdem: Alles scho mal ghört.
Mir ist vor Langweile fast das Gesicht eingeschlafen, aber auch aus Traurigkeit, denn es sieht doch voll so aus, wie ich schon länger befürchtet habe: Wir lernen nichts, aber wirklich gar nichts dazu. Immer der gleiche Scheiss, pardon my french, dabei wäre es so einfach, mal etwas zu verändern.
Drum hab ich ein paar Ideen formuliert, wie man es besser machen könnte, anhand von ein paar aktuellen Beispielen.
- Grosses Flugi abgestürzt. Gleich zweimal innert weniger Monate ist eine Boeing 737 Max abgestürzt. Nun habe ich keine Ahnung, was das für ein Vogel ist, das «Max» im Namen deutet aber auf was Grösseres hin und vermutlich hatte es auch jede Menge Passagiere drin.
Lösung: Wir könnten es bitzeli seltener fliegen. London wird von Zürich aus etwa 20 Mal täglich angeflogen. Nicht unbedingt nötig, don’t ya think?
- Frauen kriegen bei einer Schweizer Grossbank nach der Babypause weniger Bonus. Weil sie ja ein paar Monate nicht gearbeitet haben. Und der Einfachheit halber kriegen sie in den Folgejahren auch weniger, auch wenn sie viel gearbeitet haben.
Lösung: That’s a tough one. Hm. Hm. Ahja, genau: Wir könnten mal endlich aufhören, die ganze Arbeit mit den Kindern den Frauen alleine aufzuhalsen und sie dann noch dafür zu bestrafen. Wie wäre es mit einer Elternzeit und mehr Teilzeitstellen für Männer? So als kleiner Anfang.
- Klimaschutz. Im Zürcher Kantonsrat wurde über zwei Postulate debattiert, die von der Regierung verlangen, den Klimawandel abzuschwächen. Es wurde also im Kleinen das getan, was global an den G-Irgendwas-und-Klima-sonstwas-Gipfeln im Grossen gemacht wird: Über den Klimawandel gelabert, aber nichts getan.
Lösung: Wir könnten im noch Kleineren anfangen, was zu tun. Weniger Autofahren. Weniger Fliegen. Weniger Fleisch essen. Weniger konsumieren generell.
Es gab dann noch ein Video mit einem grauenhaften Teaserbild und der Legende «Einzigartige Aufnahmen: Riesenspinne erbeutet Opossum». Ich konnte nicht draufklicken, es hat mich schon als unbewegtes Bild getschuddert. Aber es wär mal was Neues gewesen.